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Der Boom e-i-nes Buchstabens

Die Allgegenwart des Buchstaben i ist an anderer Stelle bereits diskutiert worden, eigentlich wäre dem nichts hinzuzufügen. i-gentlich. Ich komme nämlich nicht umhin, eine derzeitige deutliche i-Überbetonung zu verzeichnen, so zum Beispiel durch das Erscheinen des neuen iPads. Wie mich mein iPhone vor Kurzem informierte, ist bald Ostern. Bestimmt gibt es da einen kausalen Zusammenhang … wobei ich mich schon frage, welcher Osterhase ein i-Pad in ein Nest legt! Wäre ja mal eine ganz neue Form von Oster-i.

Irgendwie dreht sich alles nur noch um i-er! Im Betrieb sind wir voll auf iWork umgestiegen, mit iLife dokumentiert sich mein Privatleben (wie konnte ich früher ohne iPhoto und iMovie leben? Mit Printbildern und Klebestift, schon klar). Als ich auf einem Konzert neulich nach meiner i-D gefragt worden bin, hab ich mich erst mal gewundert, was ich nun wieder an neuen Gadgets verpasst habe. Und was antwortet ein Fünfzehnjähriger heutzutage, wenn man ihn nach dem E-i des Kolumbus fragt? Der hält das Ganze für eine Chiffre und tippt auf Air Navigation Pro, als App-Download direkt fürs iPhone erhältlich und niemand muss sich mehr verfahren und irrtümlich Kontinente entdecken.

Ach, waren das noch Zeiten, als dieser arme Buchstabe einfach nur fürs Internet stand.

Und was sagt der Osterhase zu diesem ganzen i-er-Salat? Der rückt seinen i-Pott auf dem Rücken zurecht, loggt sich bei iChat ein und postet, es sollte viel öfter Obst in Osternester gelegt werden!

Da hat er recht, stimmt bis aufs i-Tüpfelchen …

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